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Schatz, wir müssen reden: Warum glückliche Paare in ihre Beziehung investieren – mein Interview in der WIENERIN

In der Juli/August-Ausgabe der WIENERIN durfte ich über ein Thema sprechen, das viele Paare beschäftigt: Warum warten, bis eine Beziehung in eine Krise gerät, wenn man bereits vorher etwas für die gemeinsame Verbindung tun kann?

Unter dem Titel „Schatz, wir müssen reden“ ging es um die Frage, warum immer mehr Paare nicht erst dann Unterstützung suchen, wenn Konflikte eskalieren, sondern bewusst präventiv an ihrer Beziehung arbeiten möchten.

Denn Beziehungen scheitern selten am Fehlen der Liebe. Viel häufiger geht im Alltag der echte Kontakt verloren.



Aus der WIENERIN, Juli/August 2026: „Schatz, wir müssen reden“ – Interview über Beziehungspflege, Kommunikation und Sexualität.
Aus der WIENERIN, Juli/August 2026: „Schatz, wir müssen reden“ – Interview über Beziehungspflege, Kommunikation und Sexualität.

Prävention statt Krisenmanagement


Viele Paare kommen erst dann in eine Beratung, wenn die Beziehung bereits stark belastet ist: wenn Konflikte sich wiederholen, Nähe verloren gegangen ist oder beide das Gefühl haben, sich voneinander entfernt zu haben.

Doch was wäre, wenn man nicht erst wartet, bis eine Krise entsteht?

Immer mehr Paare entdecken Beziehungscoaching als Möglichkeit, ihre Beziehung bewusst zu pflegen – nicht weil etwas „kaputt“ ist, sondern weil ihnen ihre Verbindung wichtig ist.

Eine Beziehung zu pflegen bedeutet nicht, dass etwas nicht funktioniert. Es bedeutet vielmehr, dass man sich als Paar wichtig genug ist, immer wieder hinzuschauen und miteinander im Austausch zu bleiben.


Die meisten Krisen beginnen leise


Die meisten Beziehungskrisen entstehen nicht plötzlich. Sie beginnen oft ganz leise:

Mit weniger Nähe.
 Mit weniger echten Gesprächen.
 Mit mehr Missverständnissen.
 Mit unterschiedlichen Bedürfnissen, die keinen Raum bekommen.

Oft bleibt im Alltag vieles lange im „Passt-eh-Modus“. Man funktioniert als Team, organisiert Familie, Arbeit und Alltag und merkt manchmal erst spät, dass die Verbindung zueinander weniger geworden ist.



Dabei ist der häufigste Grund, warum Paare lange nichts verändern, nicht Gleichgültigkeit. Es ist Hoffnung. Die Hoffnung, dass es sich von selbst wieder einpendelt. Doch genau das passiert in den wenigsten Fällen.


Eine lebendige Beziehung entsteht nicht automatisch. Sie braucht Aufmerksamkeit, Offenheit und die Bereitschaft, miteinander in Kontakt zu bleiben.

Genau hier setzen meine Beziehungs-Check-ins an.


Beziehungs-Check-in: bewusst hinschauen, bevor es schwierig wird


Dabei geht es nicht um eine langfristige Begleitung, sondern um einige gezielte Sitzungen, in denen Paare bewusst innehalten und gemeinsam schauen:


• Was gelingt uns als Paar bereits gut?

• Wo haben wir uns vielleicht voneinander entfernt?

• Welche Bedürfnisse kommen zu kurz?

• Was möchten wir wieder stärker in unsere Beziehung holen?

• Was können wir konkret verändern?


Es geht nicht darum, eine perfekte Beziehung zu schaffen. Es geht darum, die eigene Beziehung bewusster zu gestalten und wieder mehr Verbindung entstehen zu lassen.


Besonders Sexualität braucht Raum und Worte


Ein Bereich, über den viele Paare besonders schwer miteinander sprechen können, ist Sexualität.

Was wünsche ich mir?


Was fehlt mir?


Was hat sich verändert? 


Wie können wir wieder mehr Nähe und Lust entstehen lassen?


Gerade hier fehlen oft nicht die Gefühle füreinander, sondern die richtigen Worte und ein geschützter Raum, um ehrlich darüber sprechen zu können.

Viele Paare warten lange, bevor sie dieses Thema ansprechen – oft aus Angst, den anderen zu verletzen oder etwas auszulösen, das sie nicht mehr kontrollieren können.

Dabei kann genau ein offenes Gespräch der erste Schritt sein, wieder mehr Verständnis, Nähe und Verbindung entstehen zu lassen.


Beziehung bewusst gestalten


Eine gute Beziehung bedeutet nicht, dass immer alles leicht ist. Sie bedeutet, dass beide bereit sind, miteinander in Kontakt zu bleiben.

Manchmal braucht es keine Krise, sondern einfach den Wunsch:

„Wir möchten unsere Beziehung noch bewusster gestalten.“

Genau hier setzt Beziehungscoaching an.


Ihr habt das Gefühl, dass eure Beziehung mehr Aufmerksamkeit verdient? Lasst uns gemeinsam hinschauen, was euch als Paar verbindet und wo ihr wieder mehr Nähe entstehen lassen könnt. Ich freue mich von dir/euch zu hören.

Jetzt Termin vereinbaren!


Das vollständige Interview „Schatz, wir müssen reden“ ist in der Juli/August 2026-Ausgabe der WIENERIN nachzulesen.
Das vollständige Interview „Schatz, wir müssen reden“ ist in der Juli/August 2026-Ausgabe der WIENERIN nachzulesen.


 
 
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